Bewegungsmangel



Der dicke Bauch

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Auch mangelende Bewegung gilt als Ursache für zu viel inneres Bauchfett.

Zu dieser Vermutung gibt es sogar aussagekräftige Studien.

So wurden beispielsweise junge, sportliche Männer zunächst per Computertomographie auf die Menge ihres inneren Bauchfettes hin untersucht. Dann stoppten sie ihre sportlichen Aktivitäten für wenige Wochen. Schon nach kurzer Zeit bildete sich vermehrt Fett im Innern ihres Bauches, was erneute Computer-Tomographien deutlich zeigten.

Man kann also durchaus davon ausgehen, dass Bewegungsmangel das innere Bauchfett wachsen lässt.

So war es ja auch ursprünglich mal vorgesehen, denn wenn der Steinzeit-Mann ein paar Tage Jagdpause hatte, sollten sich neue Nahrungsreserven bilden. So war man schnell für den nächsten Jagdzug bereit.

Auch wenn Bewegungsmangel nachweislich das innere Bauchfett wachsen lässt, führt Bewegungsmangel selbstverständlich auch zum Wachstum des Unterhautfettgewebes, wenn man mehr Nahrung isst als man verbraucht.

Gesundheitliche Probleme durch Bewegungsmangel

Bewegungsmangel fördert nicht nur den dicken Bauch und das Übergewicht, sondern kann sich auch direkt negativ auf die Gesundheit auswirken.

Wer sich wenig bewegt, hat meistens deutlich höhere Blutfettwerte, als wenn er sich mehr bewegen würde.

Sobald man sich mehr bewegt, werden die Blutfettwerte meistens sehr schnell messbar gesenkt. Das geschieht sogar dann, wenn man trotz Bewegung nicht abnimmt.

Erhöhte Blutfettwerte sind an sich keine unangenehme oder schmerzhafte Erkrankung. Sie fördern jedoch die Entstehung von Arteriosklerose und infolgedessen von Herzinfarkt und Schlaganfall.

Man muss sich nicht einmal sehr viel bewegen, um sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Schon drei Mal 30 Minuten Sport pro Woche reichen aus, um die Gesundheit zu fördern.

Wenn man jedoch hauptsächlich mithilfe von Sport abnehmen will, sollte man sich erheblich mehr bewegen, vor allem, wenn man die 40 bereits überschritten hat.




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