Bewegung im Alltag



Der dicke Bauch

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Als Bewegung zählt nicht nur sportliche Aktivität, sondern auch, und vor allem, die Bewegung im Alltag.

Das Problem mit dem Übergewicht ist vorwiegend deshalb entstanden, weil wir uns im Alltag kaum noch bewegen müssen. Die Arbeit wird am Schreibtisch erledigt und Wege legt man mit dem Auto zurück. Zur Erholung setzt man sich dann abends aufs Sofa. In diesem typischen Tagesablauf findet kaum noch Bewegung statt.

Anstatt sich im normalen Leben zu bewegen, muss man die Bewegung daher in Form von Sport ausüben. Das ist zwar eine eher unnatürliche Entwicklung, für die meisten Menschen aber notwendig.

Doch zumindest einen Teil der Bewegung, nach der der Körper hungert, kann man ihm auch durch Alltagsbewegung geben.

So oft wie möglich kann man sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu seinem Ziel bewegen, beispielsweise zum Einkaufen. Falls der Weg zur Arbeit dafür zu weit ist, kann man etwas weiter weg parken oder eine Haltestelle früher aussteigen und den Rest des Weges zu Fuß zurücklegen.

Anstatt den Aufzug zu nehmen, kann man die Treppe benutzen. Falls man in ein sehr hohes Stockwerk muss, und dort zu verschwitzt ankommen würde, kann man auch einen Teil des Anstiegs mit dem Aufzug bewältigen. Das gilt auch für die erste Trainingsphase, falls das vollständige Treppe-Steigen für die schwache Fitness noch zu anstrengend wäre.

Auch zu Hause kann man sich viel bewegen, denn Putzen ist das reinste Trainingsprogramm.

Wer einen Garten hat, kann die Gartenarbeit nutzen, um reichlich Kalorien zu verbrennen. Und wer einen Hund hat, macht nicht nur seinen Hund, sondern auch den eigenen Körper glücklich durch ausgiebige Spaziergänge.

Bei der Bewegung im Alltag sollte man jedoch die eigene Leistungsfähigkeit berücksichtigen. Insbesondere Putzen und Gartenarbeit können den Rücken stark belasten. Wenn man sehr untrainiert ist, kann das den Rücken durchaus schädigen. Man sollte also mit belastenden Alltagsbewegungen behutsam anfangen. Außerdem ist es sinnvoll, den Rücken mit gezielten Übungen zu stärken, bevor man ihn im Garten oder Haushalt stärker belastet.




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