Äußeres Bauchfett - Unterhautfettgewebe



Der dicke Bauch

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Der klassische Rettungsring im Bauchbereich besteht in erster Linie aus Unterhaut-Fettgewebe.

Dieses Fett sitzt direkt unter der Haut, wie auch das Fett an Po, Beinen und anderen Körperstellen.

Unterhautfettgewebe gilt heutzutage als eher ungefährlich.

Wie viel Unterhautfettgewebe man hat, hängt einerseits von der Veranlagung ab und andererseits von einer erhöhten Energiebilanz. Die Energiebilanz besagt, wie viel Kalorien man zu sich nimmt und wie viel man verbraucht. Der Verbrauch hängt einerseits mit der täglichen Bewegung zusammen und andererseits auch mit dem Grundumsatz. Daher ist der Energieverbrauch von Mensch zu Mensch sehr verschieden.

Ob sich das Unterhautfett bevorzugt an den Beinen ansammelt oder eher am Bauch, ist vermutlich auch eine Frage der angeborenen Veranlagung. Auch die hormonelle Situation kann bei der Fettverteilung eine Rolle spielen.

Das äußere Bauchfett ist das Fett, das man mit den Händen greifen kann, wenn man sich an den Bauch fasst.

Wenn man also sein Bauchfett mit den Händen umfasst und entsetzt konstatiert, wie viel Bauch man doch hätte, dann handelt es sich bei dem unerwünschten Übeltäter um gesundheitlich ungefährliches Fett.

Dieses Fett ist nicht gemeint, wenn man von der schlimmen Gefahr durch den dicken Bauch spricht.

Leider wird in vielen Zeitschriften-Artikeln und sogar in Büchern der falsche Eindruck erweckt, dass der Rettungsring die große Gefahr darstellt. Häufig sieht man dazu noch ein Bild, wo eine gertenschlanke Frau einen knappen Zentimeter Bauchspeck zwischen zwei gespitzten Fingern abkneift. Diese Darstellung im Zusammenhang mit Warnungen vor der Gesundheitsgefahr durch den Bauch ist unsinnig.

Das äußere Bauchfett ist ein rein ästhetisches Problem, wenn überhaupt.

Wenn der Taillenumfang im Grenzbereich der Empfehlungswerte liegt und man verfügt über reichlich äußeres Bauchfett, dann besteht durchaus die Möglichkeit, dass man gar nicht zu viel inneres Bauchfett hat.

Mithilfe einer Blutuntersuchung der Blutfettwerte kann man genauere Informationen darüber erhalten.

Trotzdem kann es sein, dass man sein äußeres Bauchfett gerne loswerden möchte. Denn Übergewicht stellt ja nicht nur ein potentielles Problem für die Gesundheit dar, sondern kann auch in optischer Hinsicht belasten.

Bei der Bekämpfung des äußeren Bauchfettes hilft in erster Linie eine Umstellung der Ernährung und reichlich Bewegung. Durch Bewegungen im Bauchbereich, z.B. Hula-Hoop oder Bauchmuskel-Übungen, wird der Bauch gestrafft, sodass er nicht nur schlanker, sondern auch knackiger wird.

Leider ist das äußere Bauchfett oft besonders hartnäckig, wie die Erfahrung zeigt. Daher braucht man einerseits Geduld und andererseits Hartnäckigkeit, um das äußere Bauchfett erfolgreich klein zu kriegen.

Wichtig ist vor allem, dass man langsam abnimmt, damit die gedehnte Bauchhaut genug Zeit zum Schrumpfen hat. Sonst besteht die Gefahr einer sogenannten Bauchschürze, die das optische Problem nicht löst, sondern nur verlagert. Mehr Informationen über die Bauchschürze finden Sie auf Seite 149.

 




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